Was uns 2017 bewegte

Kakadu ist Zootier des Jahres 2017

Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP), Deutsche Tierpark-Gesellschaft und Gemeinschaft Deutscher Zooförderer haben in Karlsruhe den Kakadu zum Zootier des Jahres 2017 ausgerufen.

Präsentation des Zootieres des Jahres 2017 im Exotenhaus des Zoologischen Stadtgartens Karlsruhe

Die gemeinsame Aktion stellt vor allem schutzbedürftige Tierarten in den Fokus, deren schwierige Lage der breiten Allgemeinheit sonst nur unzureichend bekannt werden würde. Es wird Geld zur Unterstützung von Schutzprojekten in den natürlichen Lebensräumen gesammelt, die von der ZGAP professionell und erfolgversprechend betreut werden. Im Falle der Kakadus sollen Projekte in Indonesien und auf den Philippinen zum Schutz der kritisch bedrohten Formen Rotsteißkakadu sowie Orangehaubenkakadu finanziert werden. (30.04.2017)

Aufstallungsanordnung für Geflügel ist aufgehoben

Die aufgrund der Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest am 14. November 2016 erlassene Aufstallungsanordnung für Geflügel wurde für unseren Bereich am 5. April 2017 aufgehoben. Diese Maßnahme sollte vorbeugend gegen die Einschleppung des Erregers der Klassischen Vogelpest (sogenannte Vogelgrippe) wirken.

Mit der Umsetzung der Aufstallungsanordnung verbundene Einschränkungen werden deshalb jetzt rückgängig gemacht. Allerdings kann dies aufgrund des Umfanges nur schrittweise erfolgen. Dafür bitten wir um Verständnis. (06.04.2017)

Braunbär des Bernburger Schloss-Geheges gestorben

Der männliche Braunbär "Benji" des Bärengeheges am Schloss Bernburg ist tot. Er starb am Dienstag, den 21. Februar 2017 im Alter von 27 Jahren und anderthalb Monaten. Drei Tage zuvor verhielt er sich noch völlig unauffällig, wurde dann aber träge bis apathisch.

Braunbär "Benji" von der rechten Seite aufgenommen

"Benji" war ein stattlicher Braunbären-Mann.

Die Wurfgeschwister "Benji" und "Bonny" waren als letzte Bären in dem von Tiergarten-Mitarbeitern betreuten Gehege am Schloss zur Welt gekommen. Während des von 1992 bis 1996 dauernden Umbaus der Bärenanlage lebten sie in einem Gehege des Tiergartens in Bernburg. Nach der Einweihung des aufwändig umgestalteten und vergrößerten Schloss-Geheges wurde dieses dann erneut von den beiden Bärengeschwistern bezogen. Das Weibchen "Bonny" wurde sterilisiert.

Gegenseitige Zuneigung verband die beiden Schlossbären eher nicht. Vielmehr tolerierten sie einander. Da geschlechtsreife Braunbären, von Müttern mit abhängigen Jungtieren abgesehen, in der Natur die meiste Zeit einzelgängerisch leben, war dies weder ungewöhnlich noch besorgniserregend. Gefüttert wurde immer an mehreren getrennten Stellen. Und "Bonny" als erste zum Futter zu lassen, genügte zur Streitvermeidung.

Braunbären erreichen in Menschenhand das Ende ihrer Lebensspanne typischerweise um das dreißigste Lebensjahr. (22.02.2017)

Besuchertoiletten nach Umbau wieder nutzbar

Zugänge zur Besuchertoilette, links der neue Zugang zum Wickelraum

Seit dem 18. Februar stehen die Besuchertoiletten unseren Besuchern wieder an der gewohnten Stelle (neben dem Afrikahaus) zur Verfügung. Anders als zuvor besitzt der Wickelraum nun einen separaten Zugang von außen. Ab sofort steht nur noch eine Behindertentoilette zur Verfügung. Diese wurde jedoch komplett neu eingerichtet und dabei großflächiger bemessen. (18.02.2017)

Jahresrückblick 2016

Im vergangenen Jahr zählte der Tiergarten Bernburg 62788 Besucher. Das waren 172 weniger als im Jahr zuvor. Die an der Kasse erstmals bereitgestellten Hawazuzie-Wagen erfreuten sich großer Beliebtheit.

Zu den herausragenden Ereignissen im Tiergartenjahr gehörten die für unsere Einrichtung erfolgreichen Erst-Nachzuchten bei Amurkatze, Schwarzhalsschwan, Rotschnabeltoko und Kotsovato-Cichlide.

Junge Amurkatze im Schutz ihrer Mutter

Eine der beiden jungen Amurkatzen - in unmittelbarer Nähe zur Mutter.

Die Amurkatzen waren lediglich vorübergehend vom Zoo Aschersleben eingestellt und auch nicht im Besucherbereich zu sehen. Dass das erprobte Zuchtpaar sogar während des Auswärts-Urlaubs Nachwuchs aufziehen würde, war nicht selbstverständlich, angesichts der zunehmenden Seltenheit der meisten Kleinkatzenarten in unseren Zoos jedoch besonders erfreulich.

Lange ersehnt, war nach mehrjähriger Pause die Geburt eines Trampeltiers. Bei den Gelbkehlfrankolinen glückte erstmals die Aufzucht der Küken durch die Eltern. Bemerkenswertester Neuzugang des Jahres im Tierbestand waren Leopardkugelfische aus dem Flusssystem des Kongo

An Fundtieren gelangten unter anderem Kormoran, Singschwan und Feldhase in den Tiergarten. Leider musste die Aufnahme von Fundtieren gegen Jahresende unter dem Geischtspunkt der Vogelgrippe-Prävention bis auf weiteres eingestellt werden. Aus demselben Grund mussten zahlreiche der rund 300 im Tiergarten lebenden Vögel anderweitig untergrebracht und sonst begehbare Volieren für Besucher gesperrt werden. Dieser unerfreuliche Zustand dauerte in das neue Jahr hinein weiter an.

Bauliche Veränderungen betrafen die Fertigstellung der Rekonstruktion des Afrikahaus, des Zackelschafgeheges sowie des Schildkrötenhauses. Letzteres wurde außerdem um eine Außenanlage erweitert. Futterküche und Besuchertoilette bildeten Schwerpunkte der Bautätigkeit in der zweiten Jahreshälfte. (18.02.2017)


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