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Zeitschrift: Der Zoologische Garten

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Die Verbandszeitschrift "Der Zoologische Garten"

"Der Zoologische Garten" ist die am längsten existierende Zeitschrift, die sich ausschließlich der Tiergärtnerei widmet.

Aus der Geschichte der Zeitschrift

Die Zeitschrift "Der Zoologische Garten" wurde 1859 als Organ für die Zoologische Gesellschaft Frankfurt am Main ins Leben gerufen. Gründungsherausgeber David Friedrich Weinland sah die Aufgaben des neuen Journals in der Weckung des Interesses für eine ernstere Beobachtung der Tiere durch wissenschaftliche Belehrung und Aufklärung, in der Förderung der Akklimatisation neuer Haustierrassen sowie in der Besprechung der Angelegenheiten des Frankfurter Zoologischen Gartens.

Schon bald nahmen Mitteilungen aus weiteren Zoologischen Gärten wachsenden Raum ein. Bereits im fünften Jahr ihres Erscheinens verstand sich die Zeitschrift als "Centralorgan der zoologischen Gärten in Deutschland". Der Satz erfolgte nicht mehr in Fraktur, sondern in lateinischen Lettern. Außerdem wurde unter neuer Herausgeberschaft der Untertitel "Zeitschrift für die Beobachtung, Pflege und Zucht der Tiere" eingeführt.

Umschlagseite mit eingerahmtem Titel; dazu eine Zeichnung mit Besuchern vor einem Gehegezaun, dahinter ein Strauß, ein hölzernes Tierhaus und Bäume.

Der Zoologische Garten: Titelblatt des 12. Hefts von Band 9 (1868).

Umschlagseite mit auffälligem Ornamentrahmen, zentral das Foto eines Jaguars im Käfig hinter Gitter.

Zoologischer Beobachter: Titelblatt des ersten Hefts von Bandes 59 (1918).

Farbige Umschlagseite mit einer zentralen Ankündigungstafel "Inhalt", darauf die Beiträge des Heftes; links oberhalb der Tafel die Darstellung eines Chamäleons, außerdem drei Sterne.

Naturwissenschaftlicher Beobachter: Titelblatt des ersten Hefts des 63. Bands (1922).

Im Folgejahr wurde die Zeitschrift offiziell als "Gemeinsames Organ für Deutschland und angrenzende Gebiete" benannt. 1866 wurde Friedrich Carl Noll zum Herausgeber bestellt. Bis zu seinem Tode wirkte Noll 28 Jahre für den "Zoologischen Garten".

Nach interimistischer Redaktion durch den Verlag wurde Oskar Boettger 1896 zum Schriftleiter bestimmt. Während einer Erkrankung Boettgers wurde 1906 der Titel "Der Zoologische Garten" durch den zuvor eingeführten Untertitel "Zoologischer Beobachter" ersetzt. Einhergehend veränderten sich auf Betreiben des Verlages die Schwerpunkte der Zeitschrift. Für Band 51 ergänzte Ernst Schäff die Redaktion. Ab Band 52 übernahm Reinhold Mahlau. Mit Band 61 folgte die Titeländerung zu "Naturwissenschaftlicher Beobachter" und 1922 als Band 63 das traurige Ende.

Die entstandene Lücke suchte die "Zoologica palaearctica - Zeitschrift für paläarktische Wirbeltierkunde" als gleichzeitiges Organ der Zoologischen Gärten Deutschlands sowie (ab Heft 3) der gerade gegründeten Internationalen Gesellschaft zur Erhaltung des Wisents ab Band 1 (1923/24) mit auszufüllen. Bereits im zweiten Jahrgang wurde auf Vorschlag Erwin Stresemanns der Titel in "Pallasia - Zeitschrift für Wirbeltierkunde vornehmlich des paläarktischen Faunengebiets" abgeändert. Mit Band 3 (1925) musste auch die Pallasia, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, ihr Erscheinen einstellen.

In einfachem Rechteckrahmen schlicht gestaltete Titelseite mit viel Text

Zoologica palaearctica: Titelblatt des ersten Hefts von Band 1 (1923).

Deckblatt von Band 2, die Buchstaben des Schriftzugs "Pallasia" als Umriss gestaltet.

Pallasia: Deckblatt zu Band 2 (1924/25).

Kontratsreiche Umschlaggestaltung in schwarz-weiß mit Foto eines Zebras als Blickfang.

Der Zoologische Garten (Neue Folge): Titelblatt des Hefts 1/2 von Band 16 (1944).

Auf Initiative der Zoodirektoren Heck (Berlin), Gebbing (Leipzig), Priemel (Frankfurt a.M.) und Wunderlich (Köln) entstand 1928 eine neue Zeitschriftenfolge unter dem ursprünglichen Titel "Der Zoologische Garten". Schriftleiter bzw. Herausgeber waren Georg Grimpe, Karl Max Schneider, Heinrich Dathe, Hans-Günter Petzold, Wolfgang Grummt (Bände 61 bis 81), Ragnar Kühne (Bände 82 bis 85) sowie Bernhard Blaszkiewitz (Band 86). Von Band 62 bis 86 fungierte Claus Pohle als Stellvertreter. Von 1944 bis 1948 erschien die "Neue Folge" nicht. Auch 2018 gab es ein vorübergehende Unterbrechung. Nach Wechsel zum Solinger Verlag Natur & Wissenschaft gelang mit einem Doppelheft als Band 87 für 2019 jedoch die Fortführung der traditionsreichen Zeitschrift. Künftig sollen zwei Hefte pro Jahr herausgegeben werden. Außerdem wird der Inhalt ab Band 87 künftig im Open Access zur Verfügung stehen. Editor-in-chief ist aktuell Theo Pagel.

Der Zoologische Garten (Erste Folge): 1859 bis 1922

Nachweis von Digitalisaten, überwiegend im PDF-Format. Zum Teil wurden mehrere Digitalisate erfasst.

Zoologica palaearctica / Pallasia

Inhaltsangaben zu allen drei erschienenen Bänden.

Der Zoologische Garten (Neue Folge): 1928 bis 2017

Inhaltsangaben zu Einzelbänden.

Quellen

  • jDathe, Heinrich196625 Volumes of 'Der Zoologische Garten' New Series.International Zoo Yearbook6485-486
  • jDathe, Heinrich1968Vorwort.Der Zoologische Garten (N.F.). GeneralregisterIVV-VI
  • jDathe, Heinrich1977Vorwort.Der Zoologische Garten (N.F.). GeneralregisterVV-VI
  • jHeß, Wilhelm1907Noll, Friedrich Karl.Allgemeine Deutsche Biographie53788-789Onlinefassung.
  • bScherpner, Christoph1983Von Bürgern für Bürger. 125 Jahre Zoologischer Garten Frankfurt am Main.Zoologischer Garten der Stadt Frankfurt am MainFrankfurt am Main3-9800831-0-185
  • jWeinland, David Friedrich1859Was wir wollen.Der Zoologische Garten11-7
  • jPriemel, Kurt1928"Der Zoologische Garten" von 1859. Ein Rückblick.Der Zoologische Garten (N.F.)13-12
  • wStaatsbibliothek zu Berlin - Preußischer KulturbesitzZeitschriftendatenbank, abgerufen im Juni 2012.
ein Absatz Hervorschauender Katta